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Das PM Camp in Dornbirn – macht Spaß und mehr…

Zum zweiten Mal habe ich das PM Camp in Dornbirn besucht. Es gibt ja mittlerweile, so habe ich gelernt, mehrere dieser PM-Camps, die alle nach demselben Schema veranstaltet werden, so in Berlin, Zürich und einigen anderen Städten.

Es war auch dieses Mal wieder sehr bereichernd. Nette Kontakte, eine entspannte Atmosphäre und viele interessante Veranstaltungen. Mein Fazit: Hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Das spannende für mich ist, dass Projektmanagement außerhalb der klassichen Grenzen diskutiert wird. Dass Facetten besprochen werden, die sonst kaum Platz haben. Dass Gedanken geäußert werden, die man sonst vielleicht nicht so diskutieren würde (weil: zu unorthodox).

Leute, die finden, dass sie ein diskussionswürdiges Thema haben, schlagen dieses für eine Session vor. Jede Session dauert 45 Minuten. Die Sessions sind keine Vorträge oder Präsentationen im klassischen Sinn. Sie sind das, was der Initiator daraus macht. So hat ein Teilnehmer beispielsweise eine Fragestellung aus seinem Projekt zur Diskussion gestellt, ohne dass er eine Lösung parat gehabt hatte, die er präsentieren konnte. In der Diskussion wurden verschiedene Ansätze entwickelt, wie man in der konkreten Situation vorgehen könnte.

Es gibt Gedanken, die geäußert, bewertet, abgewogen, verworfen, verändert werden. Sodass jede/r TeilnehmerIn für sich mitnimmt, was man selbst anwenden oder gebrauchen kann. Oder eben nicht. Jede Session ist einzigartig, sie lebt von den Teilnehmern mindestens so sehr wie von dem Initiator. Die ganze Veranstaltung lebt also einzig davon, was für Themen und Diskussionen die Teilnehmer mitbringen. Ich habe Sessions besucht, wo ich im Nachhinein festgestellt habe, dass ich damit nichts anfangen konnte. Aber eben auch anders herum. Einfach spannend, und immer wieder überraschend.

Entspannt, unkonventionell, einfach anders. Und nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder dabei.

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war der hohe Wiederholungsgrad. Viele Teilnehmer habe ich von dem Vorjahres-Camp wiedergetroffen. Und so waren auch viele Themen ähnlich. Da hatte ich dann doch das eine oder andere Mal das Gefühl, dieser Teil der PM-Community kocht bisweilen im eigenen Saft. Dennoch: Es gab genug Neues für mich zu hören und zu diskutieren, dass ich den Besuch in jedem Fall lohnend fand.

P. S.: Und schließlich: Man gehört ja auch einfach auch gern zu einer Gruppe von Leuten, die ähnlich denken. Mir geht es jedenfalls so. Gehört für mich zum Wohlfühlen dazu.

PM-Camp in Dornbirn lohnt sich!

Das waren nun also meine ersten beiden Tage in Dornbirn. Besser gesagt: PM-Camp in Dornbirn. Mein Fazit: Hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Zum Ablauf: Es war mein erste Erfahrung mit einer Un-Konferenz. In der Früh gab es kurze, angekündigte Vorträge. Das war aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit mit klassischen Konferenzen wie dem PM-Forum der GPM. Am Morgen, gleich nach dem Vortrag, werden die Sessions geplant. Jede/r, die/der sich berufen fühlt, eine 45-Minuten-Session zu gestalten, kann ein Thema vorschlagen. Je nach Anzahl der Vorschläge fanden 4 bis 6 parallele Sessions statt.

Der Anspruch der Sessions ist Interaktivität. Es werden eben gerade keine fertigen Vorträge oder PowerPoint-bewehrte Präsentationen erwartet, sondern kurze Impulse und dann eine möglichst aktive Diskussion unter den Teilnehmern der Session. Soweit der Anspruch. Und die Wirklichkeit? Wie immer gemischt.

Es gab, wie ich finde, inhaltlich wirklich tolle Sessions. Es gab aber auch klassische Vorträge, Leute, die sich oder ihr Produkt vermarkten wollten. Es gab besser und weniger gut moderierte und gestaltete Sessions.

Trotzdem: Die positiven Erfahrungen überwiegen. Bei Weitem sogar. Die Impulse an neuen Themen fand ich super. Ebenso finde ich es immer wieder erfrischend. mit welchen neuen Ideen an altbekannte Probleme herangegangen werden kann. Und nicht zuletzt: Es ist eine hervorragende Gelegenheit, neue, interessante Menschen zu treffen und kennenzulernen.

Dornbirn habe ich nicht gesehen. Nur Hotel und Fachhochschule. Vielleicht nächstes Jahr.

PM Camp 2013 in Dornbirn – ich bin dabei!

Letztes Jahr hat es aus terminlichen Gründen nicht geklappt, dieses Jahr endlich passt es: Ich bin gespannt auf das PM Camp 2013 in Dornbirn (14. – 16.10.2013). Nachdem mir ein PM-Kollege aus der GPM Regionalgruppe München ganz begeistert von der Veranstaltung erzählt hat, bin ich umso neugieriger. Insbesondere die Form von BarCamps, die ich aus eigener Anschaung in einem solchen Umfeld noch nicht kenne, interessiert mich.

Es kommt hin und wieder vor, dass Kunden nach einer adäquaten Form suchen, eine Projektleiter-Community in ihrem Unternehmen zu etablieren. Diese Form offener Workshops halte ich für eine Möglichkeit, Communities im ersten Schritt überhaupt zu bilden, also ein Vertrauensverhältnis zu errreichen, und im zweiten Schritt tatsächlich eine spürbaren Mehrwert durch die Diskussionen und die erzielten Ergebnisse zu erzeugen. Ich bin also neugierig zu erleben, wie diese Sessions moderiert werden und wie diese funktionieren.

Ich werde an dieser Stelle wieder berichten …

PM-Forum 2013 in Nürnberg

In gerade mal einer Woche von heute startet das PM-Forum der GPM in Nürnberg. Eine Riesenveranstaltung (die größte, die ich persönlich kenne) mit unzähligen Veranstaltungen und Vorträgen, mit Messeständen von Beratungsunternehmen und Tool-Herstellern.

In diesem Jahr werde ich nicht dabei sein. Drei Mal hatte ich in den letzten Jahren bereits das Gelegenheit. Lohnt sich der Besuch? Kommt darauf an, was Sie suchen, oder besser, was Sie erwarten. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Liste der Vorträge und der Vortragenden genau zu studieren. Ich habe wirklich hervorragende Präsentationen gesehen, die inhaltlich Neues sehr anschaulich und verständlich dargestellt haben, und die vom Vortrag lebendig und anregend waren. Aber es gibt auch Flops.

Außerdem ist es halt eine klassische Konferenz. Frontalvorträge mit anschließender mehr oder weniger kurzer Frage- und Diskussionsmöglichkeit. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Zum Netzwerken taugt die Konferenz auf jeden Fall. Mit über 600 Teilnehmern und ausgiebigen Kaffeepausen verwundert das auch nicht weiter.