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Mit Projekten soll im übertragenen Sinn ein neuer (Energie-) Zustand erreicht werden

Was ein Projekt erreichen soll: Ein Ergebnis oder einen neuen Zustand?

Wie immer gab es auf dem PM-Camp in Stuttgart viele wirklich interessante Veranstaltungen. Meine Gedanken zu einigen der Session werde ich in den nächsten Blog-Artikeln hierfesthalten. Hier der erste:

Mit diesem Titel „Ergebnis oder Zustand?“ hat Robert Weißgräber seine Session eingeleitet und moderiert. Was will ich eigentlich mit einem Projekt erreichen? Die Diskussion war völlig offen, umso spannender waren die Beiträge der Teilnehmer. Weiterlesen

Das PM Camp in Dornbirn – macht Spaß und mehr…

Zum zweiten Mal habe ich das PM Camp in Dornbirn besucht. Es gibt ja mittlerweile, so habe ich gelernt, mehrere dieser PM-Camps, die alle nach demselben Schema veranstaltet werden, so in Berlin, Zürich und einigen anderen Städten.

Es war auch dieses Mal wieder sehr bereichernd. Nette Kontakte, eine entspannte Atmosphäre und viele interessante Veranstaltungen. Mein Fazit: Hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Das spannende für mich ist, dass Projektmanagement außerhalb der klassichen Grenzen diskutiert wird. Dass Facetten besprochen werden, die sonst kaum Platz haben. Dass Gedanken geäußert werden, die man sonst vielleicht nicht so diskutieren würde (weil: zu unorthodox).

Leute, die finden, dass sie ein diskussionswürdiges Thema haben, schlagen dieses für eine Session vor. Jede Session dauert 45 Minuten. Die Sessions sind keine Vorträge oder Präsentationen im klassischen Sinn. Sie sind das, was der Initiator daraus macht. So hat ein Teilnehmer beispielsweise eine Fragestellung aus seinem Projekt zur Diskussion gestellt, ohne dass er eine Lösung parat gehabt hatte, die er präsentieren konnte. In der Diskussion wurden verschiedene Ansätze entwickelt, wie man in der konkreten Situation vorgehen könnte.

Es gibt Gedanken, die geäußert, bewertet, abgewogen, verworfen, verändert werden. Sodass jede/r TeilnehmerIn für sich mitnimmt, was man selbst anwenden oder gebrauchen kann. Oder eben nicht. Jede Session ist einzigartig, sie lebt von den Teilnehmern mindestens so sehr wie von dem Initiator. Die ganze Veranstaltung lebt also einzig davon, was für Themen und Diskussionen die Teilnehmer mitbringen. Ich habe Sessions besucht, wo ich im Nachhinein festgestellt habe, dass ich damit nichts anfangen konnte. Aber eben auch anders herum. Einfach spannend, und immer wieder überraschend.

Entspannt, unkonventionell, einfach anders. Und nächstes Jahr bin ich bestimmt wieder dabei.

Das einzige, was mich ein bisschen gestört hat, war der hohe Wiederholungsgrad. Viele Teilnehmer habe ich von dem Vorjahres-Camp wiedergetroffen. Und so waren auch viele Themen ähnlich. Da hatte ich dann doch das eine oder andere Mal das Gefühl, dieser Teil der PM-Community kocht bisweilen im eigenen Saft. Dennoch: Es gab genug Neues für mich zu hören und zu diskutieren, dass ich den Besuch in jedem Fall lohnend fand.

P. S.: Und schließlich: Man gehört ja auch einfach auch gern zu einer Gruppe von Leuten, die ähnlich denken. Mir geht es jedenfalls so. Gehört für mich zum Wohlfühlen dazu.