Schlagwort-Archive: Agile

Produkt & Projekt – was ändert sich?

Die Blogparade (Aufruf zur Blogparade von madiko) für das PM-Camp Stuttgart 2015 heißt Produkt & Projekt. Im ersten Moment dachte ich, na gut, wenn das Produkt ein Einzelprodukt ist, dann entsteht das im Rahmen eines Projektes. Typisch zum Beispiel im Anlagenbau oder so. Wenn das Produkt ein Massenprodukt ist, brauche ich zur Produktion eines Einzelprodukts kein Projekt. Die Produkte werden in einer laufenden Fertigung produziert, laufen vom Band, landen in einer Verpackung. Weiterlesen

PM Camp 2013 in Dornbirn – ich bin dabei!

Letztes Jahr hat es aus terminlichen Gründen nicht geklappt, dieses Jahr endlich passt es: Ich bin gespannt auf das PM Camp 2013 in Dornbirn (14. – 16.10.2013). Nachdem mir ein PM-Kollege aus der GPM Regionalgruppe München ganz begeistert von der Veranstaltung erzählt hat, bin ich umso neugieriger. Insbesondere die Form von BarCamps, die ich aus eigener Anschaung in einem solchen Umfeld noch nicht kenne, interessiert mich.

Es kommt hin und wieder vor, dass Kunden nach einer adäquaten Form suchen, eine Projektleiter-Community in ihrem Unternehmen zu etablieren. Diese Form offener Workshops halte ich für eine Möglichkeit, Communities im ersten Schritt überhaupt zu bilden, also ein Vertrauensverhältnis zu errreichen, und im zweiten Schritt tatsächlich eine spürbaren Mehrwert durch die Diskussionen und die erzielten Ergebnisse zu erzeugen. Ich bin also neugierig zu erleben, wie diese Sessions moderiert werden und wie diese funktionieren.

Ich werde an dieser Stelle wieder berichten …

Wann kommt Agilität an seine Grenzen? Agile Methoden außerhalb der Software-Entwicklung

Agile Methoden im Projektmanagement haben sich seit vielen Jahren bewährt. XP und insbesondere Scrum, um nur zwei zu nennen, sind in der Softwareentwicklung etabliert.

Die Vorteile der agilen Vorgehensweise in der Entwickung komplexer Software-Anwendungen sind anerkannt. Was ist aber mit den vielen anderen Projektarten? In Bau- und großen Engineering-Projekten kommen agile Methoden an ihre Grenzen. Auch darüber gibt es, denke ich, keinen Dissens.

Im Moment arbeite ich einem großen Beschaffungsprojekt. Zwei Werkzeugmaschinen werden für die Serienfertigung von Motorenteilen angeschafft und in eine Produktionslinie eingephast. Ähnlich zu klassischen Bauprojekten liegt es auch hier nahe, agile Methoden in der Schublade zu lassen. Das Vorgehen ist gut planbar. Es ist bekannt, welche Teile die Maschinen fertigen sollen, wie diese vor und nach der Bearbeitung durch die Maschine auszusehen haben, wie viele Teile gefertigt werden sollen usw. Kurz: Die Anforderungen sind also klar. Weiterlesen