PM-Camp in Dornbirn lohnt sich!

Das waren nun also meine ersten beiden Tage in Dornbirn. Besser gesagt: PM-Camp in Dornbirn. Mein Fazit: Hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Zum Ablauf: Es war mein erste Erfahrung mit einer Un-Konferenz. In der Früh gab es kurze, angekündigte Vorträge. Das war aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit mit klassischen Konferenzen wie dem PM-Forum der GPM. Am Morgen, gleich nach dem Vortrag, werden die Sessions geplant. Jede/r, die/der sich berufen fühlt, eine 45-Minuten-Session zu gestalten, kann ein Thema vorschlagen. Je nach Anzahl der Vorschläge fanden 4 bis 6 parallele Sessions statt.

Der Anspruch der Sessions ist Interaktivität. Es werden eben gerade keine fertigen Vorträge oder PowerPoint-bewehrte Präsentationen erwartet, sondern kurze Impulse und dann eine möglichst aktive Diskussion unter den Teilnehmern der Session. Soweit der Anspruch. Und die Wirklichkeit? Wie immer gemischt.

Es gab, wie ich finde, inhaltlich wirklich tolle Sessions. Es gab aber auch klassische Vorträge, Leute, die sich oder ihr Produkt vermarkten wollten. Es gab besser und weniger gut moderierte und gestaltete Sessions.

Trotzdem: Die positiven Erfahrungen überwiegen. Bei Weitem sogar. Die Impulse an neuen Themen fand ich super. Ebenso finde ich es immer wieder erfrischend. mit welchen neuen Ideen an altbekannte Probleme herangegangen werden kann. Und nicht zuletzt: Es ist eine hervorragende Gelegenheit, neue, interessante Menschen zu treffen und kennenzulernen.

Dornbirn habe ich nicht gesehen. Nur Hotel und Fachhochschule. Vielleicht nächstes Jahr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.