Archiv für den Monat: Oktober 2013

PM Camp 2013 in Dornbirn – ich bin dabei!

Letztes Jahr hat es aus terminlichen Gründen nicht geklappt, dieses Jahr endlich passt es: Ich bin gespannt auf das PM Camp 2013 in Dornbirn (14. – 16.10.2013). Nachdem mir ein PM-Kollege aus der GPM Regionalgruppe München ganz begeistert von der Veranstaltung erzählt hat, bin ich umso neugieriger. Insbesondere die Form von BarCamps, die ich aus eigener Anschaung in einem solchen Umfeld noch nicht kenne, interessiert mich.

Es kommt hin und wieder vor, dass Kunden nach einer adäquaten Form suchen, eine Projektleiter-Community in ihrem Unternehmen zu etablieren. Diese Form offener Workshops halte ich für eine Möglichkeit, Communities im ersten Schritt überhaupt zu bilden, also ein Vertrauensverhältnis zu errreichen, und im zweiten Schritt tatsächlich eine spürbaren Mehrwert durch die Diskussionen und die erzielten Ergebnisse zu erzeugen. Ich bin also neugierig zu erleben, wie diese Sessions moderiert werden und wie diese funktionieren.

Ich werde an dieser Stelle wieder berichten …

Protokollieren einer Besprechung mit XMind Mind Mapping

Mind Mapping am Computer finde ich eines der besten Tools für Besprechungen. Wenn in Echtzeit (und vielleicht gleichzeitig online über Screen Sharing und Audiokonferenz) die Gedanken und Ergebnisse visualisiert werden können, blitzschnell gruppiert und umgruppiert werden können, dann ist das einfach super. Selbst Kollegen die bei der ersten „Berührung“ mit Mind Mapping skeptisch waren, wurden durch die gute Visualisierung schnell überzeugt.

XMind kommt auch in der kostenlosen Version mit einigen Vorlagen, u. a. eine Vorlage für Besprechungen. Diese habe ich für meine Bedürfnisse etwas abgewandelt und stelle sie hier gerne zur Verfügung. Vielleicht nützt sie dem Einen oder der Anderen etwas – ich würde mich freuen!

Besprechungsmitschrift

Ich nutze meist Freeware-Tools, und hier Freemind und XMind. (Wenn ich das richtig verstanden habe, nutzen beide dieselbe Engine.) Beide Tools basieren leider auf Java. Das ist einerseits gut, weil die Programme damit betriebssystemunabhängig installiert und genutzt werden können. Andererseits wird Java immer wieder wegen Sicherheitslücken in einschlägigen Online-Tickern erwähnt.

Persönlich ziehe ich XMind vor. Der Grund sind die verschiedenen, einfach einstellbaren Darstellungsformen. So kann eine Mind Map in Form eines Organisationsplans dargestellt werden. Das bietet sich natürlich für Projektstrukturpläne an. Auch ein Ishikawa-Diagramm steht zur Verfügung.

Wann kommt Agilität an seine Grenzen? Agile Methoden außerhalb der Software-Entwicklung

Agile Methoden im Projektmanagement haben sich seit vielen Jahren bewährt. XP und insbesondere Scrum, um nur zwei zu nennen, sind in der Softwareentwicklung etabliert.

Die Vorteile der agilen Vorgehensweise in der Entwickung komplexer Software-Anwendungen sind anerkannt. Was ist aber mit den vielen anderen Projektarten? In Bau- und großen Engineering-Projekten kommen agile Methoden an ihre Grenzen. Auch darüber gibt es, denke ich, keinen Dissens.

Im Moment arbeite ich einem großen Beschaffungsprojekt. Zwei Werkzeugmaschinen werden für die Serienfertigung von Motorenteilen angeschafft und in eine Produktionslinie eingephast. Ähnlich zu klassischen Bauprojekten liegt es auch hier nahe, agile Methoden in der Schublade zu lassen. Das Vorgehen ist gut planbar. Es ist bekannt, welche Teile die Maschinen fertigen sollen, wie diese vor und nach der Bearbeitung durch die Maschine auszusehen haben, wie viele Teile gefertigt werden sollen usw. Kurz: Die Anforderungen sind also klar. Weiterlesen

PM-Forum 2013 in Nürnberg

In gerade mal einer Woche von heute startet das PM-Forum der GPM in Nürnberg. Eine Riesenveranstaltung (die größte, die ich persönlich kenne) mit unzähligen Veranstaltungen und Vorträgen, mit Messeständen von Beratungsunternehmen und Tool-Herstellern.

In diesem Jahr werde ich nicht dabei sein. Drei Mal hatte ich in den letzten Jahren bereits das Gelegenheit. Lohnt sich der Besuch? Kommt darauf an, was Sie suchen, oder besser, was Sie erwarten. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Liste der Vorträge und der Vortragenden genau zu studieren. Ich habe wirklich hervorragende Präsentationen gesehen, die inhaltlich Neues sehr anschaulich und verständlich dargestellt haben, und die vom Vortrag lebendig und anregend waren. Aber es gibt auch Flops.

Außerdem ist es halt eine klassische Konferenz. Frontalvorträge mit anschließender mehr oder weniger kurzer Frage- und Diskussionsmöglichkeit. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Zum Netzwerken taugt die Konferenz auf jeden Fall. Mit über 600 Teilnehmern und ausgiebigen Kaffeepausen verwundert das auch nicht weiter.